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Um halb sechs waren die ersten da, anderthalb Stunden bevor das vierte deutschlandweite Palmusermeeting überhaupt beginnen sollte. Das Nexave-Team war noch mitten beim Aufbau der Surfstation, an der die Besucher, wie im letzten Jahr schon, kostenlos im Internet surfen konnten. Natürlich gab es auch wieder ein WLAN, und in diesem Jahr konnten wir sogar einen Bluetooth-Accesspoint anbieten (Danke an SHH). Wie immer haben wir (Torsten und Michael) den Arbeitsaufwand für eine solche Veranstaltung etwas unterschätzt. Nach vier Jahren Erfahrung haben wir inzwischen aber auch das Unterschätzen mit eingeplant, so dass am traditionellen CeBIT-Freitag alles zeitig und stressfrei vor Ort war, was gebraucht wurde.
Mehr Besucher
Um 19h wurde die Kasse gestürmt. Wir hatten spekuliert, wie viele kommen, aber das haben wir nicht erwartet: Zum PUM 2006 ist die Teilnehmerzahl kräftig angestiegen. Mehr als 110 Leute kamen im Saal des Freizeitheims Hannover-Ricklingen zusammen, das sind über 20% mehr Besucher als 2005. Für 5 Euro Eintritt erhielt jeder Besucher eine Wikipedia-CD, einen Gutschein für eine Lasagne (in diesem Jahr wieder so lecker wie 2005!) und einen Softdrink, eine Teilnahmekarte für die Verlosung und eine für die Wahl der Must-Have-Liste.

Echte Atmosphäre
Das Palmusermeeting ist aus Tradition ein Treffen, das bewusst keine Messe oder Marketing-Veranstaltung sein soll. Natürlich dürfen sich Sponsoren präsentieren und auch Vorträge halten, aber Sinn und Zweck der Veranstaltung ist nach wie vor, sich in guter alter Manier eines PUG-Treffens auszutauschen, Palms zu zeigen und zeigen zu lassen, das neueste Zubehör der anwesenden Freaks auszuprobieren und die ein oder andere Nachricht aufzuschnappen.

Und dafür war das PUM 2006 wieder einmal ein Volltreffer. Wer wollte, konnte sich mit Alatis/Palmandmore über das neue Download-Portal PDACafe austauschen, mit Palms Marketing-Manager Wolfgang Weiß über Lage und Strategie der Firma Palm schnacken, dem Programmierer Henk Jonas Vorschläge für die kommende PalmPDF-Version machen. Thomas „Toem“ Dornscheidt berichtete interessierten Zuhörern, wie langwierig und fehleranfällig die Aufbereitung der Wikipedia-Daten für den MobiPocket-Reader ist. Und an unserem Palm-Abend gab es sogar Dinge, die man selbst auf dem PocketPC-Treffen am nächsten Tag nicht sehen konnte: Einen UMPC (Ultra Mobile PC, Codename "Origami")!

Unverkennbar in diesem Jahr natürlich auch der Senioren-Tisch, an dem einheitlich gekleidet die Senior-PUG ihre Präsenz zeigte. Wer nicht reden wollte, konnte staunen: Alle bisher je auf dem Markt gewesenen Palm Powered Palms und Smartphones schmückten eine Saalwand, jeder der 140 Geräte mit Farbfoto und technischen Spezifikationen. Hier konnte man einige Zeit staunen, den eigenen Palm wieder finden, und stöbern.

Nexave zeigte und klebte die beliebten EXiM-Displayschutzfolien auf Besucher-PDAs und ließ eine, ich sage einfach mal, liebevoll gemachte Powerpoint-Präsentation über alle deutschsprachigen Palmusergroups laufen.

Daneben lag der aktuelle Palmusergroup-Flyer, wie er schon seit Jahren auf dem Palmstand auf der CeBIT auslag (2006 leider nicht, mangels Palm auf der CeBIT). Der Flyer konnte durch die freundliche Unterstützung von vivomobile realisiert werden. Direkt daneben konnten Besucher das Repertoire von Zubehör des Onlineshops Palmandmore begutachten und kaufen. Rundum gesagt: Die volle Dröhnung an einem Abend in Hannover – und das nach vermutlich einem langen CeBIT-Tag, denn das PUM ist nicht umsonst gerade in Hannover und gerade zur CeBIT-Zeit, so kann der Computer-verfallene Palmfreak schon morgens anreisen und als erstes die Messeneuheiten bestaunen.
Wer von euch war einen Tag später beim PocketPC-Anwendertreffen auf der CeBIT? Dann fragt diese Leute mal, wie dieses Treffen war und vergleicht es mit dem Palmusermeeting. Man kann es nicht vergleichen! Das PUM ist Kult und Tradition sowie extrem und freaky zugleich, das PUM hat sich zu DEM Event schlechthin in der Palm-Community entwickelt!
7 Palms in der Verlosung
Die größten Sponsoren neben Palm waren PDACafe, pdassi und Palmandmore, denen die PUM-Besucher den Raum sowie Speis’ und Trank zu verdanken haben (nicht die Azubis der Onlineshops kochten, das wurde natürlich durch Umlagen realisiert). Gegen 23h ging der Vorhang auf, die lang erwartete Verlosung konnte starten. 7 Palm-PDAs, gesponsert von Palm, wechselten ihre Besitzer zusammen mit Zubehör-Packages von Proporta, je einem Jahresabonnement der Zeitschrift „Notebook, Organizer & Handy“ und Softwarepaketen von GDATA. Außerdem gab es noch zwei Holux-GPS-Mäuse (gesponsert von o.j. import gps GmbH) zu gewinnen. Jeder Gewinn wurde in einem Rucksack mit gesticktem Palm-Logo überreicht. In diesem Jahr war es mit dem Gewinnen etwas komplizierter, ja für einige teilweise sogar zu anspruchsvoll. Es mussten 3 Fragen beantwortet werden, und nur richtige Antworten nahmen an der Verlosung teil, deren Gewinner das Nexave-Team gemeinsam mit Herrn Weiß von Palm zog.


Die Gewinner
- Ein Tungsten T5 mit USB Sync Cable, Leather Case, 5-in-1 Stylus, Dockingstation, Autoladekabel, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Sven Schlieker aus Eimen.
- Ein Tungsten E mit Crystal Case, USB Sync Cable, Auto-Lade-Adapter, Schlüsselleuchte, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Matti Gabler aus Braunschweig.
- Ein Tungsten E mit Crystal Case, USB Sync Cable, Auto-Lade-Adapter, Schlüsselleuchte, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Philipp Woywod aus Hannover.
- Ein Tungsten E mit Crystal Case, USB Sync Cable, Display-Reiniger, Schlüsselleuchte, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Robin Gressmann aus Bad Münder.
- Ein Tungsten E mit Crystal Case, USB Sync Cable, Display-Reiniger, Schlüsselleuchte, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Stefan Rost aus Germering.
- Ein Tungsten E mit Crystal Case, USB Sync Cable, 3-in-1-Stylus, Display-Reiniger, Schlüsselleuchte, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Rainer Madsack aus Lehre.
- Ein LifeDrive mit USB Sync Cable, Aluminium-Case, 5-in-1-Stylus, Autoladekabel, pdassi-Gutschein, GDATA-Software-Paket und Notebook, Organizer & Handy Jahresabo ging an Thomas Pohl aus Wardenburg.
- Eine GPS-Bluetooth-Maus von Holux (Sponsor O.J. Import) ging an Henk Jonas aus Berlin, die zweite ging an Mathias Röllig aus Dresden.
- Ein Jahres-Abonnement von Notebook, Organizer & Handy und ein GDATA-Software-Paket ging an Mike Reimann aus Hannover-Burgdorf.
Nexave möchte sich im Namen aller Besucher ganz herzlich für die freundliche und zuvorkommende Unterstützung der Sponsoren in diesem Jahr bedanken. Euch galt der Applaus vor und nach der Verlosung, und die Besucher und wir von Nexave werden euch - so wie es bei Sponsoren sein soll - im Kopf behalten, wenn mal wieder eine Kaufentscheidung anliegt.
Als wenn das jetzt alles wäre. Nein, in diesem Jahr gab es erstmalig zwei Sonderaktionen auf dem Palmusermeeting.
Der Modding-Wettbewerb

Die Besucher waren aufgerufen, ihre „gemoddeten Palms“ mitzubringen. Modden ist neudeutsch für modifizieren, also veränderte Palms, z.B. welche, die bunt leuchten, deren Gehäuse künstlerisch verschönert wurde etc. Diese Aktion kam erstaunlich gut an, vier Palmuser brachten ihre Geräte zum PUM und Preise nach Hause (GDATA-Software, Palm-Rucksack und Jahresabo "Notebook, Organizer und Handy").
Das gab es zu sehen
Die M-M-MustHave Liste
Als zweite Aktion wollte Nexave wissen: Welche Softwareprodukte sind die Lieblinge der deutschen Palmuser? Ohne welches Programm geht ihr nicht aus dem Haus, welche 3 Top-Programme oder Spiele machen euren Palm erst zu dem, was er ist?
Hier die Ergebnisse
The Show Must Go On!
Liebe Besucher des Palmusermeetings 2006, liebe Sponsoren! Gemeinsam mit uns habt ihr gezeigt, dass Palms ein Thema sind, das topaktuell ist. Ihr habt durch euren Auftritt und eure Stimmung beim PUM auf eindrucksvolle Weise demonstriert, dass die Palmgemeinde in Deutschland eine sehr große Familie ist, die nach wie vor stark ist und weiter wächst. Was die Zukunft der Palm-Plattform uns bis zur nächsten CeBIT bringt, das weiß keiner von uns, sei es die Industrie oder Anwender. Aber eines ist ganz sicher: Wir werden uns mit unseren Palms, oder was immer dann der kompatible Nachfolger dazu sein wird, am 16. März 2007 zum 5. Palmusermeeting, ALP-Meeting oder was auch immer, in Hannover treffen! Wir werden euch früh genug daran erinnern!
Bitte lächeln – die Pannen beim PUM 2006
Die Surfstation bestand in diesem Jahr aus 2 Notebooks statt PCs. Die Station war bautechnisch für PCs konstruiert. Damit die Anschlusskabel der Monitore bis zum Notebook reichten, mussten diese innerhalb der Station auf einem Stuhl stehen. Das sah schon sehr lustig aus. Naja, wer nachgefragt hat, wieso nur eine der beiden Surfstationen funktionierte, wird erfahren haben, dass dem einen Rechner ein USB-Hub fehlte. Ein Notebook hatte 2 USB-Ports, das reicht nicht für externes CD-ROM, Maus und Tastatur. Aber wenn es weiter nichts ist, das konnte unsere Stimmung nicht trüben, oder?

Das war aber nicht alles:
- Bei der PUG-Präsentation stand auf der Folie der PUG Berlin die Bremer E-Mail-Adresse.
- Torsten vom Nexave-Team wurde, während er einen Palm verloste, 2x angerufen, und der Treo war nicht lautlos.
- Die Lasagne hat nicht für alle gereicht. Der Cateringservice des Freizeitheims legte gekonnt schnell mit leckeren Nudeln nach.
- Das Nexave-Team hat einen Gewinn zweimal verlost, weil der Glückliche während der Verlosung ans Telefon gehen wollte, statt seinen Rucksack abzuholen. So blieb er liegen und wurde am Ende ein zweites Mal verlost. Das Problem konnten wir aber noch einvernehmlich lösen: Wir haben den Rucksack in der Mitte durchgeschnitten und jeder hat eine Hälfte bekommen (kleiner Scherz, beide Gewinner sind natürlich mit einem Rucksack nach Hause gegangen).
- Nicht zweimal verlost, aber fast genauso schlimm: Dominic Portain („Goocy“) hat seinen gemoddeten Zodiac nicht zurückgenommen. Er hatte zwischenzeitlich den Veranstaltungsort verlassen und es war nicht klar, ob er an diesem Abend noch sein Gerät plus Teilnahme-Gewinn abholen würde (Anmerkung: Er hat es noch getan, schade eigentlich).
- Clieler musste bei der Demonstration seines gemoddeten Palms (jedes gemoddete Gerät wurde auf Funktion geprüft) kurz nachladen. Der Akku war alle, das gab Gelächter.
- Im Vorfeld: Das Nexaveteam hat sich gut mit Laminierfolien eingedeckt: 100 Folien sollten doch locker für die „Palm Powered History“ reichen, da müsste sogar noch etwas übrig bleiben. Aber nein, es waren 140 Palm-Vorstellungsseiten, die laminiert werden mussten. Da musste noch einmal der Express bemüht werden, und ein Abend mehr ging drauf.
- Die Wikipedia hat nicht auf die CD-ROM gepasst. Panik. Erst nach dem Zippen der Datei und der Programme, was eigentlich nicht geplant war, hat gerade alles noch einen Platz gefunden.
- Die Liste der Sponsoren, die keinen Einttritt bezahlen brauchten und sollten, war auf dem Rechner, der gerade die PUG Präsentation abspielte und der weder Tastatur noch Maus, geschweige denn einen Drucker angeschlossen hatte. Wir konnten aus dem Kopf reproduzieren… Als der Macintosh dann den Bildschirmschoner startete, mussten wir allerdings doch mal Hand anlegen.
- Weder der EXiM-Displayschutzfolien-Stand noch die Kasse am Eingang hatte eine vernünftige Geldkassette oder Wechselgeld (das war 2005 anders ;)). Ein Schuhkarton musste herhalten.
- Zahlreiche Besucher ließen sich von ihren Navigationssystemen zu einem zweiten Ricklinger Stadtweg in Hannover routen, von dessen Existenz der Veranstalter noch gar nichts wusste. Es soll sich um einen ca. 2 Meter breiten Feldweg gehandelt haben. Das Palmcamp findet doch aber erst später statt ;)
- Habt ihr noch weitere Pannen bemerkt? Schreibt uns an community@nexave.de

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