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Oberfläche
Der Resco Explorer erinnert an den Windows-Explorer und dürfte damit für die meisten User intuitiv zu bedienen sein. Es gibt zwei Fenster: In dem linken werden die Ordner in einer Baumstruktur, in dem rechten die Inhalte der Ordner dargestellt.



Die Ansicht lässt sich auf ein einzelnes Fenster umschalten, was in meinen Augen durchaus sinnvoll ist, denn ein 320 oder nur 160 Pixel breites Display wirkt mit den zwei Fenstern teilweise sehr überladen. Besser sieht es aus, wenn man sich die Fenster übereinander anzeigen lässt oder über ein 320 mal 480 Display im Querformat (wie z.B. auf einem T3) verfügt. Hier sind beide Fenster auch nebeneinander angezeigt ausreichend breit.

Oben und unten befinden sich je eine Werkzeugleiste, die untere lässt sich ausblenden. In der oberen sind Funktionen wie "vor", "zurück", "eine Ebene nach oben" und Filterfunktionen untergebracht. Wird in das Textfeld oben rechts z.B. "ho" eingegeben springt das Programm automatisch zur ersten Datei, deren Name mit "ho" beginnt. Neben dem Textfeld befindet sich ein Button für eine erweiterte Suchfunktion.

In der unteren Werkzeugleiste sind die Funktionen "Dateidetails", "Senden mit", "Anzeigen", "Kopieren", "Ausschneiden", "Einfügen", "Neuer Ordner", "Umbenennen", "Löschen" und "Duplizieren" untergebracht.
Die Symbolleisten sind insgesamt sehr gut gegliedert und bieten direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Die Symbole ähneln sehr den vom Windows-Explorer bekannten und sind daher auf Anhieb verständlich.

Dateiverwaltung
Die Bedienung über die zwei Fenster ähnelt dem Windows-Explorer. Auch die Möglichkeit bestimmte Attribute ein- oder auszublenden und danach zu sortieren dürfte bekannt sein. Neu, zumindest für Palm OS, ist dass im RAM befindliche Dateien mit einem Symbol entsprechend ihrer Creator ID angezeigt werden. Dies ist z.B. praktisch wenn man "aufräumen" möchte, aber nicht weiß, welche Dateien zu welchem Programm gehören. Praktisch ist auch die Filterfunktion, mit der sich Dateien nach bestimmten Kriterien ausblenden lassen. Ebenfalls von Windows geerbt ist das Kontextmenü, welches sich nach dem Gedrückthalten des Stiftes auf eine Datei öffnet. Das Menü bietet alle notwendigen und keine überflüssigen Funktionen und wirkt nicht überladen:
- Dateiinformationen anzeigen
- Senden (via Infrarot, Bluetooth...)
- Öffnen
- Öffnen mit... (Falls z.B. mehrere Bildbetrachter installiert sind kann hier einer zum Öffnen ausgewählt werden)
- Ansehen (z.B. bei Bilddateien)
- Kopieren
- Ausschneiden
- Umbenennen
- Löschen
- Komprimieren (Zippen)

Es gibt zudem die Möglichkeit, Mehrfachauswahl zu aktivieren, das heißt wenn mehrere Dateien hintereinander angetippt werden, werden alle markiert. In den Optionen gibt es noch weitere sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich die Fenster z.B. übereinander anzeigen, oder die Scroll-Leiste lässt sich auf die linke Displayseite verlegen (interessant für Linkshänder). Zudem lassen sich Warnungen für bestimmte Funktionen wie "Löschen schreibgeschützter Dateien" deaktivieren.


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