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Das Programm ist auf deutsch erhältlich und gut verständlich. Es besteht aus einer Palm-Komponente, die Screenshots erstellt und als Palmdatei speichert und einer Desktopkomponente, die diese Daten in PC-Bildformate konvertiert.
Palm-Programm
Eigentlich ist "ScreenShot" ein Hack (damals "Screenshot-Hack") und benötigt X-Master/Hackmaster. Für Palm OS 5, das keine Hacks mehr unterstützt, gibt es nun eine neue Spezial-Version, die eine eigenständige Applikation ist. Damit wären wir auch schon beim ersten Feature: "ScreenShot" war zum Zeitpunkt das einzige Screenshot-Tool, das die hohe Auflösung von Palm OS 5 Handhelds wie die des Tungsten T aufnehmen kann (Update: Auch das erste, das die Tungsten T3-Auflösung beherrschte). Die Bedienung ist gut gelöst: Mit einem einfachen Schalter (de)aktiviert man das Programm und stellt ein, mit welcher Aktion man einen Screenshot erstellen möchte. Die Möglichkeiten sind vielfältig: So kann die Funktion entweder auf einen Hardwarebutton gelegt werden, wobei hier auch Unterstützung für JogDial-Rädchen eingebaut ist, für spezielle Buttons (wie Rec z.B.) jedoch nicht. Es ist auch möglich, die Auslösung erst mit dem Gedrückthalten einer Taste herbeizuführen. Oder aber man aktiviert das Programm mit einem sogenannten Penstroke, also einer festgelegten Stift-Aktion, z.B. ein Ziehen vom Suchen- zum Rechner-Button. Da es viele Buttons gibt, gibt es ebenso viele Möglichkeiten der Einstellung. Es ist auch möglich, Screenshots mit einer in Sekunden einstellbaren Verzögerung zu erstellen. Optional kann eingestellt werden, ob ein Bestätigungston bei erfolgreich erstelltem Screenshot ausgegeben werden soll.
Screenshots erstellen
Nachdem man nun in einem Programm zu dem Bildschirmdialog gewechselt hat, von dem man einen Screenshot erstellen möchte, führt man den zuvor definierten Penstroke aus bzw. drückt die entsprechende Taste. Ein kurzer Hinweis "ScreenShot OK" zeigt (hoffentlich), dass es geklappt hat!
Der Weg zur Bilddatei
Die Screenshots sind nun auf dem Palm gespeichert und lassen sich im "ScreenShot" betrachten und ggf. löschen. Beim nächsten HotSync lädt der optional downloadbare Conduit zum Programm die Dateien vom Palm und löscht sie dort auf Wunsch auch gleich. Im Conduit-Setup lässt sich das Verzeichnis angeben, in dem die Screenshots abgelegt werden sollen. Existiert es nicht, wird es erstellt. Sehr gut ist die Auswahl zwischen den Bildformaten: "ScreenShot" unterstützt GIF, PNG, JPG und BMP und sollte damit allen Ansprüchen genügen. Wer keinen Conduit installieren will oder auf einem PC konvertiert, der keinen HotSync-Manager installiert hat, kann auch einen separaten Converter verwenden. Ebenso hat LinkeSoft Converterlösungen für Mac und Unix/Linux im Angebot. Was will man mehr?
Fazit
Hier stimmt alles. Das Tool arbeitet zuverlässig, der Support war hilfsbereit und antwortete in unseren Tests noch am selben Tag. Unseren Vorschlag zur Konvertiermöglichkeit direkt auf dem Handheld hat LinkeSOFT auch umgesetzt: Seit Version 2.1 kann ScreenShot die Grafiken (einzelne oder alle mit Nummerierung) im BMP- oder GIF-Format ohne Umweg über den HotSync auf die Speicherkarte sichern. Mittlerweile kostet das Tool allerdings nicht mehr 12 USD (also ca. 12 Euro), sondern 15 Euro - vielleicht wegen der genannten Erweiterung.
Wer viele Screenshots erstellen muss, besonders für den beruflichen Einsatz, kann sich "ScreenShot" bedenkenlos für den Preis von 15 Euro zulegen und guten Support in Anspruch nehmen. Für den privaten Bereich reichen möglicherweise auch andere Tools aus den Tiefen des Internets aus, die aber oft nur auf bestimmten PDAs lauffähig sind.
Screenshots
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